Energie sparen und Schimmel vermeiden durch richtiges lüften

Wenn ich mich im Winter morgHygrometerens in mein kaltes Auto setze und durch meinen Atem die Windschutzscheibe von innen beschlägt fällt es mir nicht im Traum ein in die Werkstatt zu fahren und einen Defekt an meinem Auto zu reklamieren.

Wenn die Scheiben in der Wohnung oder im Haus beschlagen oder sich auf anderen Flächen Kondenswasser und Schimmel bildet, wird jedoch beim Vermieter oder Handwerker oft ein Baumangel reklamiert.
Was nicht selten zu Mietminderungen und Rechtstreitigkeiten führt.

Wenn ich als Fachmann zur Beratung vor Ort gerufen werde, ist das Wort “richtig Lüften” das schlimmste Unwort, dass man den Bewohnern gegenüber auf keinen Fall äußern darf und das fast jedes sachliche Gespräch sofort in eine hitzige Diskussion verwandelt. Zugegeben, in einigen Fällen liegt die Kondeswasserbildung an einem Baumangel oder ist bauphysikalisch begründet. Oftmals herrschen jedoch Feuchtigkeitswerte in der Raumluft die trotz guter Bauphysik und einwandfreier handwerklicher Ausführung Kondenswasserbildung auf Bauteilen unvermeidbar machen.

Durch immer besser werdende Isolierungen unserer Gebäude und zuverlässiges abdichten gegen Zugluft, muss verbrauchte Luft und durch das natürliche Wohnen entstandene Feuchtigkeit, durch Lüften aus der Wohnung gebracht werden. Früher war durch undichte Fenster und Türen immer ein gewisser Luftzug und dadurch auch Luftaustausch gewährleistet. Aufgrund steigender Energiepreise und durch die Vorschriften der Energieeinsparverordnung werden solche Energiefresser aufgespürt und ausgemerzt. Es bleibt in den meisten Wohnungen also nur das regelmäßige Lüften zum Lauftaustausch.

Die Luftfeuchtigkeit sollte zur Vermeidung von Kondeswasser,- und Schimmelbildung den Wert von 60% relative Feuchte nicht übersteigen. Das lässt sich einfach mit einem handelsüblichen Hygrometer kontrollieren. Komfortabler geht es mit dem Wohnklima Kontrollgerät von Klimatherm. Das einfache Gerät schlägt Alarm sobald sich Raumtemperatur und Luftfeuchte in einem Bereich bewegen in dem sich Kondensfeuchte bilden kann.

Durch einfaches Querlüften (Durchzug) lässt sich die Raumluftfeuchte innerhalb weniger Minuten wieder in den unkritschen Bereich bringen.

Übrigens: Feuchte Luft über 65% relative Feuchte benötigt mehr Energie um sich zu erwärmen. Regelmäßiges und kontrolliertes Lüften in der kalten Jahreszeit spart somit Heizenergie und Kosten.

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