Warmduscher aufgepasst, Schimmel mag es ebenfalls warm und feucht

warmduscherDie Warmduscher unter uns wissen es besonders, aber auch vielen anderen Badbenutzern ist es wohl bekannt. Nach einer warmen Dusche herrschen in den meisten Badezimmern klimatische Bedingungen wie im tropischen Regenwald. Das Wasser kondensiert an Spiegeln, Fensterscheiben und Kacheln.  Luftfeuchtigkeit von 60% und mehr im Innenraum nährt die Schimmelbildung.

Besonders in der kalten Jahreszeit verschaffen sich viele Badbenutzer Abhilfe, indem Sie  die Tür zum Badezimmer öffnen und den überschüssigen Wasserdampf in die restliche Wohnung entlassen.  Das ist jedoch nur in Ausnahmefällen zu empfehlen, wenn das Badezimmer nicht über ein Fenster oder eine leistungsfähige Lüftungsanlage verfügt. Der dem Bad entweichende Wasserdampf erhöht die Luftfeuchtigkeit in den anderen Räumen und fördert an kalten Außenwänden, hinter Schränken und in Raumecken die Schimmelbildung.

Wenn Ihr Badezimmer nicht über eine ausreichend starke Lüftungsmöglichkeit verfügt und Sie die Belüftung ins Wohnungsinnere vornehmen müssen, sollten Sie die übrigen Wohnräume nach der warmen Dusche mindestens 5 Minuten stoßlüften um die zusätzliche Feuchtigkeit abzubauen. So vermeiden Sie Schimmelbildung besonders in der kalten Jahreszeit und das “Warmduschen” macht doppelt Freude.